Jeanette Toussaint


wurde 1964 in Potsdam geboren. Sie ist ausgebildete Gärtnerin und Floristin und hat in Berlin Europäische Ethnologie, Soziologie und Gender Studies studiert. Sie arbeitet als freiberufliche Ethnologin in Potsdam und war als wissenschaftliche Mitarbeiterin an verschiedenen Ausstellungs- und Forschungsprojekten beteiligt, unter anderem in der KZ-Gedenkstätte Ravensbrück an der Ausstellung "Im Gefolge der SS: Aufseherinnen des Frauen-KZ Ravensbrück", im Deutschen Historischen Museum an der Ausstellung "Hitler und die Deutschen. Volksgemeinschaft und Verbrechen" und in der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas an dem Projekt "Leben mit der Erinnerung. Überlebende des Holocaust erzählen". Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören: Frauen- und Geschlechtergeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, Nationalsozialismus, KZ-Forschung, Nachkriegsjustiz und familiäre Tradierung von Erinnerungen an die NS-Zeit. Zuletzt erschien von ihr "Zwischen Tradition und Eigensinn. Lebenswege Potsdamer Frauen vom 18. bis 20. Jahrhundert", 2009 herausgegeben vom Frauenzentrum Potsdam e.V.