Zwangsarbeit in Potsdam

Fremdarbeiter und Kriegsgefangene

Dokumentation von Almuth Püschel

Im Juli 2000 beschloss der Bundestag, 55 Jahre nach Kriegsbeginn, endlich das Gesetz zur Entschädigung ehemaliger Zwangsarbeiter. Keines der Verbrechen der Nationalsozialisten vollzog sich so vor aller Augen wie die Ausbeutung der ausländischen Arbeitskräfte. An keinem anderen Verbrechen bereicherten sich sowohl Industrie, Landwirtschaft, Kleingewerbetreibende und Handwerker als auch öffentlicher Dienst, Gesundheitswesen, Kirchen und private Haushalte.
14 bis 15 Millionen Menschen -Männer, Frauen und Kinder- waren während des Zweiten Weltkriegs aus den besetzten Ländern zur Arbeit in Deutschland gezwungen worden.
Dieser Bericht beschreibt die Situation der Zwangsarbeiter in Potsdam -bis zu 10 000 zeitgleich- und stellt sie in einen Kontext mit der generellen Politik der Nazis und gibt eine Einblick in die Kriegswirtschaft der Stadt.

>Inhaltsverzeichnis<

erschienen 2002 in der Reihe "Verwehte Spuren" im 
Märkischen Verlag Wilhelmshorst, ISBN 3-931329-37-2; Preis 13,00 € 
Herausgeber dieses Bandes: Verein zur Förderung antimilitaristischer Traditionen in der Stadt Potsdam e.V.
mit freundlicher Unterstützung der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung und
der  Mittelbrandenburgischen Sparkasse Potsdam